Appell für faire Rahmenbedingungen in Bergregionen
22. Juni 2026 – Der Nationalrat will den Mehrwertsteuer-Sondersatz für Beherbergungen auslaufen lassen. Die Mitte warnt vor den Folgen für Berg- und Randregionen und fordert den Ständerat auf, diesen Entscheid zu korrigieren. Mit einem Appell setzt sie ein Zeichen für starke Regionen, Arbeitsplätze und einen wettbewerbsfähigen Tourismusstandort Schweiz.
Der Nationalrat hat in der Junisession die Weiterführung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes für Beherbergungen abgelehnt. Damit droht dieser bewährte Satz Ende 2027 auszulaufen. Hotels müssten künftig statt 3,8 Prozent den regulären Mehrwertsteuersatz von 8,1 Prozent bezahlen. Für viele Betriebe käme dies einer massiven Steuererhöhung gleich.
«Besonders betroffen wären Berg- und Randregionen», stellt Nationalrat Martin Candinas klar. Dort ist die Hotellerie weit mehr als ein einzelner Wirtschaftszweig. Sie schafft Arbeitsplätze, sichert Einkommen, stärkt Zulieferbetriebe und trägt wesentlich zur Wertschöpfung vor Ort bei. «Wer die Beherbergungsbranche zusätzlich belastet, schwächt ganze Regionen», so Candinas.
Besonders betroffen wären Berg- und Randregionen.
Die Mitte fordert Verlässlichkeit statt neuer Belastungen
Die Mitte setzt sich für faire Rahmenbedingungen, starke Regionen und einen wettbewerbsfähigen Tourismus ein. Gerade in einem international stark umkämpften Markt braucht die Hotellerie Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen: «Zusätzliche Kosten gefährden Investitionen, belasten Familienbetriebe und treffen unsere Regionen, die besonders auf den Tourismus angewiesen sind», hält Kevin Brunold, Grossrat und Präsident von Die Mitte Graubünden, fest.
«Wir leben von starken Regionen. Der Tourismus sichert in vielen Tälern Arbeitsplätze, Einkommen und Perspektiven. Deshalb braucht es faire Rahmenbedingungen statt neuer Belastungen für die Hotellerie», so Brunold.
Zusätzliche Kosten gefährden Investitionen, belasten Familienbetriebe und treffen unsere Regionen, die besonders auf den Tourismus angewiesen sind.
Mit Appell kann Entscheid korrigiert werden
Der Entscheid des Nationalrats ist noch nicht endgültig. Der Ständerat kann die Vorlage korrigieren und die Weiterführung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes ermöglichen. Während SVP und FDP die Hotellerie bewusst schwächen, lanciert Die Mitte einen Appell. Gemeinsam soll damit ein klares Signal an den Ständerat gesendet werden: für faire Rahmenbedingungen, starke Regionen und einen wettbewerbsfähigen Tourismus.
Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für faire Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und starke Regionen. Unterzeichnen Sie jetzt den Appell an den Ständerat und unterstützen Sie eine wettbewerbsfähige Schweizer Hotellerie und einen starken Tourismusstandort Schweiz.