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Nein zur Ruhegehaltsinitiative, Ja zum Gegenvorschlag

Für eine unabhängige Regierung – ja zum fairen Gegenvorschlag, Nein zur extremen Ruhegehaltsinitiative

«Die extreme Ruhegehaltsinitiative entpuppt sich rasch als unausgewogen, kurzsichtig und irreführend», hält Grossrat Gian Michael fest. Der faire Gegenvorschlag, getragen von einer breiten überparteilichen Allianz, überzeugt hingegen: Er schafft das lebenslange Ruhegehalt endgültig ab. Eine befristete Überbrückungsleistung von maximal drei Jahren federt die schweizweit strengste Amtszeitbeschränkung ab und sorgt für Fairness, Stabilität und klare Verhältnisse – ohne lebenslange Privilegien.

«Eine Regierung soll frei von Interessenkonflikten entscheiden können», betont Michael. Ohne Übergangsregelung müssten sich Regierungsmitglieder bereits während ihrer Amtszeit nach neuen beruflichen Möglichkeiten umsehen – das würde ihre Unabhängigkeit gefährden. Der Gegenvorschlag schützt diese Unabhängigkeit und garantiert, dass politische Entscheidungen weiterhin im Interesse der Bündner Bevölkerung getroffen werden. Der Gegenvorschlag des Grossen Rats ist das Ergebnis einer sorgfältigen, parteiübergreifenden Zusammenarbeit. Mit 91 zu 24 Stimmen klar angenommen, wird er von allen Parteien (Die Mitte, FDP, GLP, Grüne und SP) ausser der SVP unterstützt. Diese breite Allianz steht für eine faire, verantwortungsbewusste Lösung, die Graubünden stärkt – statt Unsicherheit zu schaffen.

Die Delegierten der Mitte Graubünden sagen geschlossen Ja zum Gegenvorschlag und lehnen die extreme Ruhegehaltsinitiative einstimmig ab. Bei der Stichfrage wird der geschlossen der Gegenvorschlag empfohlen.

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