Ja zur Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung
20. August 2025 – Am 28. September 2025 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über zwei nationale Vorlagen ab: Den Bundesbeschluss über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften sowie den elektronischen Identitätsnachweis und andere elektronische Nachweise (E-ID). Die Mitte Graubünden empfiehlt für beide Vorlagen die Ja-Parole.
Mit einer klaren Botschaft eröffnet Parteipräsident Kevin Brunold die gut besuchte Delegiertenversammlung in Chur: In seiner Begrüssung nimmt er Stellung zu den jüngst verhängten US-Importzöllen und deren spürbaren Auswirkungen auf exportorientierte Unternehmen aus Graubünden. Er warnt vor den Herausforderungen für die Schweizer Wirtschaft und ruft eindringlich dazu auf, zusammenzustehen, um grösseres Unheil abzuwenden und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sichern. Zugleich betont Grossrat Brunold, dass es dem Selbstverständnis der Partei entspreche, auch in dieser Situation einen Beitrag für konstruktive Lösungen zu leisten.
Ja zum Ausgleich von Steuerverlusten und für mehr Steuergerechtigkeit
Die Delegierten der Mitte Graubünden folgen der Argumentation von Ständerat Stefan Engler und stimmen dem Bundesbeschluss über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften zu. Damit erhalten die Kantone die Möglichkeit, eine Objektsteuer auf Zweitwohnungen einzuführen, um die durch die Abschaffung des Eigenmietwerts entstehenden Steuerausfälle zu kompensieren. Gleichzeitig wird mehr Steuergerechtigkeit geschaffen, indem verhindert wird, dass Eigentümer von Zweitwohnungen gegenüber jenen von Erstwohnsitzen steuerlich bevorteilt sind.
Die Delegierten der Mitte Graubünden fassen mit 47 zu 31 bei einer Enthaltung die Ja-Parole.
Ja zur E-ID
Mit der neuen elektronischen Identität (E-ID) sollen sich Nutzerinnen und Nutzer künftig digital ausweisen können. Herausgegeben vom Bund, garantiert die E-ID höchsten Datenschutz, ist kostenlos und freiwillig. Dokumente wie Wohnsitzbestätigungen, Handelsregisterauszüge oder Mitgliederausweise, die bisher meist physisch oder als PDF vorliegen, können damit künftig sicher und bequem auf dem Smartphone verwaltet werden. «Damit schafft der Bund die Grundlage für die digitale Transformation der Schweiz», betont Nationalrat Martin Candinas.
Die Delegierten der Mitte Graubünden fassen bei einer Enthaltung klar die Ja-Parole.
