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Lockerung der strengen Amtszeitbeschränkung ist zu prüfen

30. November 2025 – Das überparteiliche Komitee bedauert, dass die Ruhegehaltsinitiative angenommen und der vom Grossen Rat erarbeitete Gegenvorschlag abgelehnt wurde. Die Politik wird nun aufgefordert, eine Lockerung der schweizweit strengsten Amtszeitbeschränkung zu prüfen.

Die Annahme der Initiative ist bedauerlich, weil sie die Attraktivität des Regierungsamts schwächt und zusätzliche Rechtsunsicherheit schafft. Die Bevölkerung verdient jedoch eine starke, unabhängige Regierung sowie klare Rahmenbedingungen. Der abgelehnte Gegenvorschlag hätte eine befristete Überbrückungsleistung von maximal drei Jahren vorgesehen. Diese hätte die schweizweit strengste Amtszeitbeschränkung abgefedert und damit Fairness, Stabilität und klare Verhältnisse geschaffen – ohne lebenslange Privilegien. Dass diese ausgewogene Lösung – getragen von einer breiten Allianz aus Grünen, SP, GLP, Mitte und FDP – nun nicht umgesetzt wird, ist ein verpasste Chance für den Kanton Graubünden.

Das Komitee wird das Abstimmungsergebnis analysieren. Im Weiteren wird die Politik eine Lockerung der schweizweit strengsten Amtszeitbeschränkung prüfen müssen, um weiterhin attraktive Rahmenbedingungen für eine starke, unabhängige Regierung bieten zu können.

Eine Medienmitteilung des überparteilichen Komitees.

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