23. Januar 2025 – Am 9. Februar 2025 stimmen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Umweltverantwortungsinitiative ab. Die Delegierten der Mitte Graubünden lehnen die Initiative ab.
An der gut besuchten Delegiertenversammlung der Mitte Graubünden in Chur informiert Stefan Eisenring, Direktor der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz, über die höhere Berufsbildung in Graubünden und nimmt Bezug auf die laufende Vernehmlassung zum Erlass eines Gesetzes über die Höhere Berufsbildung. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Höhere Berufsbildung gezielt zu stärken und an die aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen.
«Das Gesetz bringt die grosse wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Höheren Berufsbildung für unseren Kanton zum Ausdruck und ist als Reaktion auf den vorliegenden Bedarf an Fachkräften in den diversen Berufsbranchen anzusehen.»
Nein zur Umweltverantwortungsinitiative
Im Weiteren fassten die Delegierten die Abstimmungsparole für die eidgenössische Vorlage vom 9. Februar 2025. «Der von der Initiative geforderte Ansatz geht zu weit, da damit zahlreiche neue Verbote und Vorschriften für die Bevölkerung und die Wirtschaft verbunden wären», hält Grossrätin Maya Messmer-Blumer fest. Eine Annahme würde zu massiven Einschränkungen in den Bereichen Ernährung, Wohnen und Mobilität führen. Vieles würde teurer. Die Schweiz ist bereits heute Vorreiterin im Umweltschutz.
Die Delegierten der Mitte Graubünden fassen einstimmig die Nein-Parole.
«Die starken Preissteigerungen würden Menschen mit wenig Geld viel stärker treffen. Daher ist die Initiative überhaupt nicht sozialverträglich.»