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Nein zur «Steuergerechtigkeits-Initiative»

Diese Reform schafft neue Ungleichheiten und ist ein riesiges Bürokratiemonster.

Zur Steuergerechtigkeits-Initiative (Individualbesteuerung) erklärte Grossrätin Marion Zanetti an der Delegiertenversammlung: «Diese Initiative beseitigt Ungleichheiten nicht, sie schafft neue.» Ehepaare und eingetragene Partnerschaften mit nur einem Einkommen oder stark unterschiedlichen Einkommen würden deutlich stärker belastet als Paare mit zwei ähnlichen Einkommen. Betroffen wären insbesondere Familien, Alleinstehende und der Mittelstand, während gutverdienende Doppelverdiener-Haushalte profitieren könnten. Zudem führt die Individualbesteuerung zu erheblichem Mehraufwand und zusätzlicher Bürokratie.

Die Delegierten fassten die Nein-Parole mit 100 Nein-Stimmen bei 2 Ja und 1 Enthaltung.

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