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Regulation der Problemwölfe muss zeitnah erfolgen

Nachdem Übergriffe durch schadenstiftende Wölfe bei Klein- und Grossvieh trotz zusätzlichen Massnahmen zugenommen haben und erste Alpen aufgrund der ständigen Wolfsangriffe vorzeitig bereits wieder entladen werden mussten, fordert die Mitte Graubünden die Regierung dringend auf, den Spielraum bei der Regulation der Problemwölfe vollkommen auszuschöpfen.

Trotz verstärktem Herdenschutz nehmen die Wolfsangriffe zu. So sind kantonsweit immer wieder Risse in geschützten Kleinviehherden zu verzeichnen. Kürzlich attackierten Wölfe gar zwei ausgewachsene Esel am Schamserberg und verletzten sie zum Teil schwer. Weiter wurde in Trimmis ein grösseres Kalb durch einen Wolf verletzt. Die Ohnmacht und Angst in der Landwirtschaft und die Sorge um das Tierwohl bei den betroffenen Bauern ist gross. Aus diesem Grund wurden auch bereits erste Alpen kurz nach der Alpladung wieder entladen.

Die Mitte Graubünden fordert die Regierung auf, ihren Spielraum bei der Regulation der Problemwölfe gänzlich auszuschöpfen und rasch umzusetzen. Nebst dem unnötigen Tierleid und der grossen Mehrbelastung für die Tierhalter wird auch immer mehr die traditionelle Bewirtschaftung der Bergland- und Alpwirtschaft gefährdet, womit die sich abzeichnenden Interessenskonflikte sich zunehmend auch für den, Tourismuskanton Graubünden negativ auswirken werden.

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