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Wasserkraft: Steigerung der Wertschöpfung durch Heimfälle

Die Grossratsfraktion der Mitte Graubünden hat kürzlich im Beisein der drei Regierungsräte Marcus Caduff, Dr. Mario Cavigelli und Dr. Jon Domenic Parolini die Februarsession beraten. Sie hat einmal mehr die hohe Bedeutung der Wasserkraft unterstrichen und sich damit für die Versorgungssicherheit für Gesellschaft und Wirtschaft ausgesprochen.

Die Wasserkraft hat in Graubünden eine hohe Bedeutung. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung stabiler Lebensgrundlagen in Graubünden und damit zur Selbstbestimmung der Bevölkerung. Die Fraktion ist sich einig, dass die Wertschöpfung den Bündnerinnen und Bündner zugute zu kommen hat, beziehungsweise im Kanton verbleiben muss. Sie unterstützt die von der Regierung vorgeschlagenen Wasserkraftstrategie. Damit soll die Wasserkraft im Kanton noch stärker verankert und dem Kanton und den Konzessionsgemeinden gleichzeitig eine langfristig bessere Inwertsetzung der Ressource Wasserkraft ermöglicht werden. «Damit gibt der Kanton Graubünden ein Generationenversprechen, dass die Wertschöpfung künftig noch stärker im Kanton verbleibt», weiss Martin Bettinaglio, Co-Fraktionspräsident.

Wasserkraft erhöht Versorgungssicherheit für Gesellschaft und Wirtschaft
Die Wasserkraftstrategie erhöht die Versorgungssicherheit für die Bündner Gesellschaft und Wirtschaft, stellt allerdings die Konzessionsgemeinden vor neue Herausforderungen. Die Mitte Fraktion fordert deshalb, dass der Kanton die Gemeinden mit Wissen und in Verhandlungen unterstützt. Die Gemeinden sollen in jedem Fall die Entscheidungshoheit behalten und sich untereinander noch bewusster vernetzen.

Für die angedachte Betriebs- sowie Verwaltungsgesellschaft sollen, wie von der Regierung vorgeschlagen, primär private Unternehmen mit engem Bezug zu Graubünden herangezogen und gestärkt werden. Es darf nicht die Idee sein, eigene Gesellschaften aufzubauen, welche die Privatwirtschaft konkurrenzieren. Alternativ soll die Regierung Ansiedelungen von neuen Unternehmen unterstützen, wenn das entsprechende Wissen im Kanton nicht vorhanden ist.

Für die Sorgen der Landwirtschaft
Die Mitte sorgt sich um die Folgen der Grossraubtierpräsenz. Die stetige Zunahme der Anzahl Grossraubtiere, insbesondere von Wölfen, hat Einfluss auf die Bewirtschaftung der Land- und Alpwirtschaft. «Jahrzehntelange Bewirtschaftungsformen sind bedroht oder nur mit grossem personellem und finanziellem Aufwand weiterhin möglich», ist Reto Crameri, Co-Fraktionspräsident, überzeugt. Die psychische und physische Belastung für die Bauernfamilien und das Alppersonal steigt.

Die Mitte-Fraktion fordert deshalb mit dem Fraktionsauftrag eine Umfrage betreffend des Grossraubtieres bei allen landwirtschaftlichen Betrieben des Kantons und bei sämtlichen Sömmerungsbetrieben. Erhoben werden soll, ob und wie sich die wachsende Population der Wölfe auf die Betriebe auswirkt. Konkret möchte Die Mitte-Fraktion wissen, ob Weiden oder das Sömmern bestimmter Tierkategorien aufgeben wurden, wie es mit der psychischen und physischen Belastung der Bauern und Älpler steht und ob in den Herdenschutz investiert wurde. Die Fraktion begrüsst die Haltung der Regierung. Sie folgt der Mitte-Fraktion und wird mittels Umfrage bei den Landwirtschafts- und Sömmerungsbetrieben die Veränderung mit Fakten dokumentieren und so die Sorgen der Bündner Landwirtschaft und der Sömmerungsbetriebe aufzeigen.

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