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Die Mitte begrüsst Entnahme eines problematischen Wolfes

Die Wildhut hat in der Nacht auf Donnerstag ein Problemwolf in der oberen Surselva entnommen. Der Wolf zeigte vermehrt ein problematisches Verhalten und gewöhnte sich zunehmend an den Menschen, weshalb von einer erhöhten Gefahr für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste auszugehen war.

In der Nacht auf Donnerstag hat die Wildhut in der oberen Surselva ein Problemtier entnommen. Die Begegnungen mit dem Wolf innerhalb des Siedlungsgebiets haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen. Die offensichtlich zunehmende Gewöhnung dieses Wolfs an den Menschen und das dadurch erhöhte Risiko einer Gefährdung für den Menschen waren alarmierend.

«Wir begrüssen den mutigen Entscheid der Regierung, den problematischen Wolf in der Cadi unter Anwendung der polizeilichen Generalklausel entnehmen zu lassen», so Kevin Brunold, Co-Parteipräsident. Die Bündner Regierung, insbesondere Regierungspräsident Marcus Caduff und Regierungsrat Dr. Mario Cavigelli, stelle damit unter Beweis, dass sie bereit ist, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Sie schafft damit zudem Perspektiven für alle Betroffenen, insbesondere der Landwirtschaft.

Neben diesem punktuellen Eingriff in der Cadi ist es weiterhin von zentraler Bedeutung, dass Graubünden gemeinsam mit den anderen Bergkantonen beim Bund mit Nachdruck darauf hinwirkt, den Bestand des Wolfes auf ein sozial verträgliches Niveau zu erreichen.

Neue Revision des Jagdgesetzes für die Regulierung des Wolfs
Die Umweltkommission des Nationalrates stimmte Anfang Woche der parlamentarischen Initiative der Schwesterkommission zu, welche die Ausarbeitung einer neuen Vorlage zur Änderung des Jagdgesetzes vorsieht. Ein breit abgestützter Kompromiss, der auf die Mitwirkung der Gebirgskantone und namentlich von Regierungsrat Dr. Mario Cavigelli zurückzuführen ist, verschiedener Interessenvertreter macht den Weg frei für eine erneute Gesetzesänderung mit dem Schwerpunkt der Bestandesregulierung beim Wolf.

Perspektiven für Berg- und Landwirtschaft
Bereits mehrfach hat sich die Mitte Graubünden für die Regulierung des Wolfes eingesetzt. Mit dem Ziel, unnötiges Tierleid und eine Mehrbelastung für die Tierhalter zu mindern und die Sicherheit für Bündnerinnen und Bündner sowie Gäste zu stärken.

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